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Heilung durch Aktivit?t: Gl?cklicher Geist in bewegtem K?rper...

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Saved by 1 people (-1 private), first by anonymouse user on 2007-12-03


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Mäuse, die sich auf Laufrädern austoben, stellen im Gehirn verstärkt ein Protein her, das pharmakologisch gesehen wie eine Arznei gegen Depressionen wirkt.

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Das Protein mit dem Namen VGF verbessert die Verschaltungen der Nervenzellen, wodurch das Gehirn offenbar vor krankmachendem Stress gefeit ist.

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Die VGF-Proteine, die sich auch in Menschen finden, könnten sich als das seit langem gesuchte Scharnier erweisen, das körperliche Bewegung in Hirngesundheit übersetzt. Wie eng beide Faktoren miteinander zusammenhängen, ist Epidemiologen bereits in vielen Studien aufgefallen: Ausdauertraining hebt demnach die Stimmung, nimmt Ängste, stärkt das Selbstbewusstsein und erhöht das Vermögen, Stress zu bewältigen.

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Als man Gruppen von aktiven und von inaktiven Menschen für eine Studie acht Jahre lang beobachtete, zeigte sich: Die sesshaften Zeitgenossen hatten im Lauf der Jahre eine doppelt so hohe Depressionsrate entwickelt.

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Steht die Bewegung damit im Rang eines bewährten Medikaments?

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Alzheimerforscher erkennen ebenfalls, dass körperliche Bewegung wie ein Schutzfaktor auf das Gehirn wirkt.

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Jene Personen, die im Mittelabschnitt des Lebens mindestens zweimal in der Woche körperlich aktiv waren, haben demnach ein um 60 Prozent verringertes Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Die beteiligte Neurologin Miia Kivipelto sagt: "Wenn eine Person in jungen und in mittleren Jahren einen aktiven Lebensstil ergreift, dann vermag das die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, später im Leben Jahre voller körperlicher und geistiger Vitalität zu genießen."

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Jene Probanden, die stets auf körperliche Ertüchtigung geachtet hatten, zeigten nicht nur bei Tests auf dem Laufband gute Leistungen - überdies waren die altersbedingten Verluste in ihren Denkorganen deutlich schwächer ausgeprägt als bei trägen Altersgenossen.

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Lockeres Ausdauertraining hilft nicht nur, den Niedergang der kognitiven Fähigkeiten abzuwehren. Vielmehr hat es auch das Potential, den Verlust von Gehirnstrukturen im Alter umzukehren.

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